Umweltschutz

Positive Energiebilanz:

Die moderne Forstwirtschaft ist sparsam. Je nach Baumart müssen bis zur Bereitstellung des Rundholzes an der Waldstraße nur ein bis vier Prozent der im Holz gespeicherten Energie in Form von fossilen Energieträgern wie Treibstoff aufgewendet werden.

 

Holzernte:

Umweltschutz und modernste Technologie sind bei der Holzernte im Einklang. Der behutsame Umgang mit dem Ökosystem Wald hat oberste Priorität und prägt die Holzernte in allen Altersphasen der Waldbestände. Moderne Erntemaschinen ermöglichen das bestandsschonende Fällen eines einzelnen Baumes.

Ein ausgeklügeltes Netz von Wirtschaftswegen und Rückegassen verhindert, dass Waldfahrzeuge den Waldboden großflächig belasten und verdichten.

In Deutschland gelten die Grundsätze der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Nachhaltigkeit bedeutet lediglich eine den Waldbestand auf lange Sicht schonende und erhaltene Entnahme der Bäume für die Holznutzung. Eine ökonomische und ökologische Nutzung regenerativer Ressourcen ist nicht nur möglich sondern schon längst Realität.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit wurde in der deutschen Forstwirtschaft in den letzten 200 Jahren gemäß strenger Vorgaben umgesetzt.

Darüber hinaus hat sich in Deutschland mit dem Pan European Forest Certificate (PEFC) ein Zertifizierungssysteme etabliert. Diese geben sichere Hinweise, dass das Holzprodukt aus Wäldern stammt, die nach den Regeln einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft bewirtschaftet werden.

 

Waldpflege:

Abfall fällt nicht an. Holz lässt sich in allen Altersstufen umfassend und sinnvoll nutzen.

Bei der gesamten Be- und Verarbeitungskette von Holz entstehen verwertbare Nebenprodukte und Resthölzer. Selbst Rinde, Hackschnitzel und Sägespäne als Nebenprodukt der Verarbeitung werden in dem geschlossenen Stoff- und Energiekreislauf von Holz eingesetzt.

 

Leistungsvielfalt:

Der Wald ist mehr als ein Holzlieferant. Der Wald erfüllt neben der Nutzfunktion auch noch eine Schutzfunktion für Boden, Wasser und Klima und eine Erholungsfunktion für uns Menschen.

 

Der Wald übernimmt Schutzfunktionen, die weltweit eine Bedeutung haben.

 

• Trinkwasser: Waldböden wirken als Wasserfilter und produzieren als „kostenlose“ Nebenleistung sauberes Trinkwasser. Gesunde Wälder dienen dabei als Wasserregulatoren.

 

• Luft: Wälder reinigen neben dem Wasser die Luft. Pro Hektar und Jahr filtern sie bis zu 50 Tonnen Ruß und Staub aus der Atmosphäre.

 

• Klima: Mit der Speicherung von Kohlendioxid (CO2) in Form von Kohlenstoff wirken die Wälder dem Treibhauseffekt auf der Erde entgegen.

 

• Boden: Mit ihrem weit reichenden Geflecht an Wurzeln halten die Bäume den Boden fest und beugen Erosion, Steinschlag, Erdrutschen oder Lawinen vor.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema beim Holzabsatzfonds, Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft.

           

 

Rundum positive Ökobilanz

 

Die gute Ökobilanz beginnt bei der Tatsache, dass Holz der einzige Bau- und Werkstoff ist, der natürlich nachwächst und dazu nicht mehr als Luft, Wasser und Sonne benötigt. Zahlreiche ökologische Vorteile sind auch mit der weiteren Be- und Verarbeitung von Holz verbunden.

Kurze Transportwege, geringes Gewicht sowie eine energetisch wenig aufwändige Verarbeitung halten den Energieeinsatz relativ gering. Auch der Energieaufwand beim Hausbau ist geringer, als bei einer konventionellen Bauweise. Der hohe Wärmeschutz senkt drastisch den Verbrauch von Brennstoffen und lässt sich kombiniert mit modernster Haustechnik noch steigern. Wenn man die Ökobilanz konsequent zu Ende denkt, lassen sich Holzbau- und -werkstoffe leicht wieder in andere Stoffkreisläufe überführen.

Unbehandelte Holzreste können stofflich oder thermisch weitergenutzt oder am Ende ihres Lebenszyklus wieder in den natürlichen Kreislauf zurück geführt werden. Damit stellt sich Holz auch als ökologisch überragendes Baumaterial dar.

 

Moderne Holzhäuser sind: wohngesund, ökologisch, energieeffizient

 

Holz ist Teil des Ökosystems Wald und stammt damit aus einer sich selbst erneuernden Rohstoffquelle. Jeder Baum entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums große Mengen des Treibhausgases CO2 und speichert es in Form von unschädlichem Kohlenstoff.

Die Nutzung von Holz als Bau- und Werkstoff verlängert diese Speicherwirkung. Deshalb ist die Holznutzung in hohem Maße förderlich für das ökologische Gleichgewicht. Die Tatsache, dass in Deutschland in allen Bereichen wieder vermehrt mit Holz gebaut wird, ist ein wichtiger Beitrag zur Absenkung des klimaschädlichen Treibhausgases CO2. Wer also ein Holzhaus baut, leistet zugleich einen aktiven Beitrag